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Action auf den Mosel-Prüfungen der Rallye ADAC Mittelrhein
80 Teams kämpfen am 1.–2. August um Plätze und Punkte

DRM-Highlight in den Weinbergen mit einem Weltmeister

Die Deutsche Rallye-Meisterschaft kehrt am 1.–2. August mit der Rallye ADAC Mittelrhein zurück. 80 Teams aus acht Nationen fordern die Königsetappen in den Mosel-Weinbergen heraus. Mit dabei: Lokalmatador Marijan Griebel und Rallycross-Rekordweltmeister Johan Kristoffersson.

  • Achtmaliger Rallycross-Weltmeister Johan Kristoffersson feiert deutsche Rallye-Premiere
  • Hahnweiler Marijan Griebel will seinen fünften Heimsieg in Folge an der Mosel holen
  • 80 Teams aus acht Nationen gehen bei der Rallye ADAC Mittelrhein an den Start

Die Deutsche Rallye-Meisterschaft meldet sich am 1. und 2. August mit einem Highlight zurück: Bei der 5. Rallye ADAC Mittelrhein kämpfen 80 Teams aus acht Nationen in der Eifel und entlang der Mosel um Plätze und Punkte. Lokalmatador und DRM-Champion Marijan Griebel peilt im Škoda Fabia RS Rally2 den nächsten Triumph in den Weinbergen an, während der achtmalige Rallycross-Weltmeister Johan Kristoffersson (Porsche 911 Rally GT 992) seine Deutschland-Premiere im Rallyesport gibt. Zusätzlich zählt die Veranstaltung zur Offenen Niederländischen Rallye-Meisterschaft.

Fünfter Sieg für den Lokalmatador?

Seit der Premiere 2022 stand Marijan Griebel in der Eifel-Mosel-Region jedes Jahr ganz oben auf dem Treppchen. Mit einem fünften Erfolg könnte der aktuelle Tabellenvierte sogar die DRM-Führung übernehmen. Die Rallye gilt als anspruchsvoll und belohnt höchste Präzision – genau dort möchte der 37-Jährige ansetzen. Für seine Co-Pilotin Ella Kremer wird es außerdem familiär: Sie trifft im indirekten Duell auf ihren Vater Armin Kremer, der als Gaststarter im Škoda Fabia RS Rally2 mit Jennifer Lerch antritt.

Auch mit den Gesamtzweiten Carsten Mohe und Andrea Lieber (Porsche 911 Rally GT 992) ist nach dem Startverzicht von Spitzenreiter Philip Geipel (Toyota GR Yaris Rally2) zu rechnen. Die welligen Weinbergspassagen mit engen Kehren fordern Traktion und Mut – dennoch zählt die Mittelrhein zu den Lieblingsläufen vieler Piloten. Chris Gropengiesser und Lisa Kiefer (Škoda Fabia RS Rally2) reisen als Gesamtdritte hoch motiviert an: Ihr Ziel ist es, gegen starke Gaststarter maximale Punkte einzusammeln und sich im oberen Tabellendrittel zu behaupten.

Bei den DRM2 Masters führt der Klassensieg nur über die Spitzenreiter Dennis Rostek und Stefan Kopczyk (Škoda Fabia RS Rally2). In der DRM3 liegen Timo und Jasmin Weigert im Renault Clio Rally3 vor Leonard Weiss und Nick Hainke im Ford Fiesta Rally3 in Front.

DRM4 und DRM Classic: Titelduelle nehmen Fahrt auf

Patrick Pusch und Tilmann Bößert (Opel Corsa Rally4) sind in der DRM4 bislang ungeschlagen, hatten an der Mosel zuletzt jedoch kein Glück. Herausforderer Felix Schumann und Gino Kruhs (Renault Clio Rally4) wollen genau hier ansetzen und den Klassensieg attackieren. Nur einen Punkt dahinter lauern Kilian Nierenz und Milena Raithel (Opel Corsa Rally4). Karl Otto und Anna Niebäumer (ebenfalls Opel) führen parallel die DRM Junior Wertung an.

In der DRM Classic reist das souveräne Führungsduo Andreas Dahms und Paul Schubert (Porsche 911) optimistisch an die Mosel. Verbesserungen am „grünen Neunelfer“ und umfangreiche Streckenanalyse sollen die Tabellenführung weiter festigen. Der Vorsprung auf Gromöller/Meier (Opel Ascona 400) beträgt knapp 30 Zähler.

Die DRM Nationals versprechen mit 17 Teams spannenden Breitensport. Klassenprimus Philipp Heinmüller (mit Lukas Müller im Opel Astra) setzt auf sauberes Durchkommen und kluges Risikomanagement – ein Muss auf den engen, teils blinden Passagen mit Kuppen und abrupten Abzweigen. Dahms/Schubert sowie Markus Roch und Raphael Eckel (Subaru Impreza WRX STI) folgen auf den Plätzen zwei und drei.

155 Wertungskilometer durch die Eifel-Mosel-Region

Der Start erfolgt am Samstag um 10:00 Uhr in Föhren. Anschließend stehen neun der insgesamt 13 Wertungsprüfungen auf dem Programm – darunter die legendären Königsetappen in den Weinbergen. Enge Serpentinen, unübersichtliche Kuppen und abrupte Abzweige verlangen höchste Konzentration; die Aussicht über die Mosel bleibt für die Teams meist Nebensache. Um 18:24 Uhr kehren die Fahrzeuge in den neuen Servicepark in Wittlich zurück.

Am Sonntag geht es ab 08:50 Uhr in die finalen vier Prüfungen, überwiegend über Land- und Kreisstraßen mit teils welligem Asphalt und wechselnden Fahrbahnbelägen. Die Zielankunft der Top-Drei jeder Klasse ist für 13:49 Uhr auf der Rampe in Wittlich bei Bungert Mode geplant – dort werden die erfolgreichen Crews gebührend gefeiert.

DRM-Kalender 2026

  • 27./28. März – ADAC Rallye Erzgebirge
  • 24./25. April – ADAC Rallye Sulingen
  • 1./2. August – Rallye ADAC Mittelrhein
  • 14./15. August – ADAC Saarland-Pfalz Rallye
  • 25./26. September – ADAC Rallye Stemweder Berg
  • 9./10. Oktober – ADAC 3-Städte-Rallye
  • 6./7. November – Lausitz-Rallye

Weitere Informationen: adac.de/drm und adac.de/motorsport.

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